KonMari Komono Woche 2 der Januar Challenge startet heute – und damit geht es an die Kategorie, die in der KonMari-Methode „Alltagskram“ genannt wird. Komono umfasst alles, was weder Kleidung noch Bücher oder Erinnerungsstücke ist. In Woche 2 sortieren wir Bad & Beauty, Hobby, Deko, Elektronik, Putzmittel und am Ende sogar die Küche. Ziel der KonMari Komono Woche 2 ist nicht perfektes Ausmisten, sondern bewusst zu entscheiden, was bleiben darf und einen festen Platz bekommt.
Komono ist in der KonMari-Methode alles, was nicht Kleidung, Bücher oder Erinnerungsstücke ist. Also: Alltagskram.
Genau der Kram, der sich in Schubladen versteckt, im Bad stapelt, in der Küche quetscht, in Kabelkisten verheddert und im Alltag einfach nur nervt.
Diese Woche geht es darum, dass du dir deinen Alltag leichter machst – nicht perfekt, sondern bewusst.
Es geht nicht darum, so wenig wie möglich zu besitzen –
sondern bewusst zu entscheiden, was bleiben darf und einen festen Platz bekommt.
Inhaltsverzeichnis
Was gehört in Woche 2 zu Komono?
In meiner Challenge habe ich Woche 2 so aufgebaut, dass sie realistisch bleibt, aber trotzdem richtig viel bewegen wird.
Wir gehen nicht nach Räumen vor, sondern nach Kategorien, damit du wirklich alles aus einer Kategorie auf einmal entscheidest.
Dein 7-Tage-Komono-Plan für Woche 2:
Du kannst dir natürlich die Woche so aufteilen, wie es dir am besten gefällt. Wenn dir die Kategorien nicht ganz passen, tauscht du sie einfach gegen deine aus. 🙂
Tag 1 – Bad & Beauty
Alles rund um Pflege und Kosmetik:
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Pflegeprodukte (Haut, Haare, Körper)
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Make-up
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Parfüm
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Rasierer, Tools, Nagelkram
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offene & ungeöffnete Produkte, Vorräte
Tag 2 – Hobby (ohne Bücher)
Alles, womit du kreativ oder spielerisch bist – außer Bücher:
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Bastel- und DIY-Material
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Journaling, Sticker, Washi-Tape
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Sport-/Hobbyequipment
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Brettspiele, Puzzle
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Sammlungen
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Postkarten, Grußkarten, Bastelpapier & Papeterie (aber keine Bücher!)
Tag 3 – Deko + Balkon/Terrasse
Alles, was dein Zuhause hübsch macht:
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Deko für Wohnung & Regale
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saisonale Deko (Weihnachten, Herbst, Ostern …)
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Party- und Eventkram (Girlanden, Konfetti, Servietten, Tischdeko)
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Balkon- und Outdoor-Sachen (Pflanzzeug, Deko, Kissen, Lichterketten usw.)
Tag 4 – Flex-Tag: Haustier oder Medizin & Körperhilfe
Dieser Tag ist bewusst flexibel, weil nicht jeder alles davon hat. Du kannst wählen:
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Haustiersachen
Futtervorräte, Leinen, Geschirr, Spielzeug, Decken, Boxen, Pflegekram – alles rund ums Tier. -
Medizin & Körperhilfe
Medikamente, Verbandsmaterial, Salben, Kühlpads, Kompressen, medizinische Hilfsmittel, alte Rezepte und Dinge, die du eigentlich nicht mehr nutzt oder brauchst.
Wenn du beides hast, kannst du den Bereich auch aufteilen: z. B. vormittags Medizin, nachmittags Haustier – oder nur einen Teil davon machen. Es ist deine Challenge, nicht ein Prüfungsplan.
Tag 5 – Putzmittel & Werkzeug
Alles, was du fürs Saubermachen und Reparieren nutzt:
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Reinigungsmittel & Putzvorräte
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Schwämme, Tücher, Besen, Staubsaugerzubehör
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Werkzeug, Schrauben, Nägel, Kleinteile
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Auto-/Fahrradzubehör wie Eiskratzer, Flickzeug, Pflegezeug
(also alles, was eher in Richtung Werkstatt/Haushalt geht)
Tag 6 – Elektronik, Kabel & Geräte
Die vermutlich ehrlichste Kategorie:
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Kabel, Ladegeräte, Adapter
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alte Handys, Powerbanks, Festplatten
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Kopfhörer, Konsolen-Zubehör, Fernbedienungen
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kleine Geräte, die du nie nutzt
Tag 7 – Küche
Der Endgegner. 😅
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Küchenutensilien
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Geschirr, Tassen, Besteck
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Tupper/Glasbehälter
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Back- und Kochzubehör
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Vorräte und Gewürze
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kleine Küchengeräte und „irgendwann brauche ich das vielleicht“-Dinge
Keine Sorge: Du musst nicht an einem Tag deine Küche „perfekt“ bekommen. Es geht darum, einen ehrlichen Blick reinzuwerfen und die größten Baustellen anzufassen.
Wie du an Komono herangehst (Schritt für Schritt)
Egal, welche Kategorie du dran hast, das Grundprinzip bleibt gleich:
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Kategorie wählen, nicht Raum.
Also z. B. alle Putzmittel in der Wohnung, nicht nur die im Bad. -
Alles aus dieser Kategorie zusammenholen.
Ja, wirklich alles. Das ist kurz chaotisch – aber es zeigt dir, wie viel davon wirklich da ist. -
Stück für Stück entscheiden: Darf es bleiben?
Frag dich:-
Nutze ich das wirklich?
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Brauche ich das ehrlich noch?
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Macht es mir Freude oder erleichtert es mir den Alltag?
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Würde ich es vermissen, wenn es weg wäre?
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Drei feste Sammelbereiche nutzen:
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Verkaufen
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Spenden / Verschenken
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Müll / Recycling
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Alles, was bleibt, bekommt einen festen Platz.
Nicht: „Ich leg’s erstmal hierher.“
Sondern: „Das ist ab jetzt der feste Platz dafür.“
Dinge dürfen bleiben, wenn sie genutzt werden, Freude machen
und einen festen Platz bekommen.
Warum Komono in der KonMari-Methode so wichtig ist
Komono klingt nach „Kleinkram“, ist aber oft der Bereich, der uns innerlich blockiert:
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Dinge „für später“
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Dinge, für die wir Geld ausgegeben haben und jetzt Schuldgefühle haben
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Dinge, die Sicherheit symbolisieren (z. B. Vorräte, Medikamente, Kabel „falls mal…“)
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Dinge, die an vergangene Hobbys erinnern
Du musst nichts „radikal“ loslassen. Du darfst ehrlich sein.
Es reicht, wenn du dir bei jeder Kategorie diese Fragen stellst:
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Unterstützt mich das heute in meinem Alltag?
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Oder liegt es nur da und erinnert mich an das, was ich „eigentlich mal machen wollte“?
Manchmal ist Loslassen kein Verlust, sondern ein Aufatmen.
Flex-Tag: Mach die Challenge zu deiner
Der Flex-Tag ist extra dafür da, dass du die Challenge an dein Leben anpassen kannst.
Vielleicht hast du gar keine Haustiersachen – oder keine medizinischen Hilfsmittel. Dann nimm dir:
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doppelt Zeit für eine Kategorie, die bei dir riesig ist
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oder geh nochmal in eine Komono-Ecke, die dich schon seit Monaten nervt
Die Challenge soll dir helfen, dein Zuhause und deinen Alltag klarer zu machen – nicht dir ein schlechtes Gewissen geben.
Wie es weitergeht
Nach Woche 2 (Komono – Alltagskram) wird es in der Challenge ruhiger, aber gleichzeitig tiefer:
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Woche 3: Bücher & Papier
Hier wandert dann alles hin, was mit Papier, Unterlagen, Bürosachen und Büchern zu tun hat – also das, was wir diese Woche bewusst nicht angefasst haben.
Wenn du magst, kannst du dir parallel schon notieren, welche Papierstapel und Bücherregale dich später am meisten nerven – die sind dann als erstes dran.
eure Samira 🙂