Nach meiner Hallux-valgus-OP dachte ich irgendwie: Wenn die Operation geschafft ist, dann ist der schwierigste Teil vorbei. Ich bin wieder aufgewacht, hatte kaum Schmerzen und mein Fuß war versorgt. Also müsste jetzt eigentlich nur noch die Heilung kommen, oder? Ganz so einfach war es dann aber doch nicht. In meinem Hallux-valgus-OP Heilungsverlauf habe ich schnell gemerkt: Eine Operation betrifft nicht nur nur die Stelle, die operiert wurde. Mein Fuß musste heilen, aber mein ganzer Körper litt auch darunter.
Zudem hat sich der ganze Alltag plötzlich verändert. Dinge, über die ich vorher gar nicht nachgedacht habe, wurden plötzlich zur Planung. Kurz aufstehen, etwas aus der Küche holen, duschen gehen oder eine Treppe laufen. Alles war irgendwie möglich, aber nichts war mehr selbstverständlich. Natürlich ist jeder Heilungsverlauf anders. Es kommt darauf an, welche Operationsmethode gemacht wurde, wie der eigene Körper heilt und welche Voraussetzungen wir mitbringen. Bei mir kamen zusätzlich meine Polyneuropathie, Gleichgewichtsprobleme und meine frühere Wirbelsäulenoperation dazu.
Inhaltsverzeichnis
Entlassung aus dem Krankenhaus nach meiner Hallux-valgus-OP
Eigentlich war geplant, dass ich nach meiner Operation ein bis zwei Nächte im Krankenhaus bleibe. Da aber alles gut aussah und ich schon ziemlich selbstständig war, durfte ich bereits nach einer Nacht wieder nach Hause. Die Entscheidung fiel allerdings erst morgens bei der Visite. Natürlich konnte mich dann nicht innerhalb weniger Minuten jemand abholen und deshalb blieb ich noch bis nach dem Mittagessen. Es gab ganz leckere Käsespätzle.Im Nachhinein ging das auch gar nicht anders, da vorher noch wichtige Dinge fehlten: mein Entlastungsschuh, meine Krücken und die erste Physiotherapie. Die Physiotherapeutin zeigte mir wie ich den Therapieschuh richtig anziehe. Mit ihr bin ich auch meine ersten Schritte mit den Krücken gelaufen – einmal den Flur entlang, Treppen runter und Treppen wieder hoch.
Zum Schluss habe ich noch meine Krankmeldung bekommen, das Rezept für den Thrombosestrumpf und die Lymphdrainage- sowie einen Ersatzstrumpf ein neues Pflaster und die erste Thrombosespritze für abends.
Danach konnte es wirklich nach Hause gehen. Der Weg vom Zimmer bis zum Auto war dann direkt die erste kleine Herausforderung. Eigentlich waren es nur ein paar Meterlaufen und ein Aufzug, aber mit Krücken, dem neuen Schuh und frisch operiertem Fuß fühlte es sich plötzlich unglaublich weit an und so anstrengend. Mein Onkel holte deshalb das Auto und fuhr direkt bis vor den Eingang, damit ich nicht weiter laufen musste. Die Autofahrt selbst war zum Glück kein Problem. Ich saß hinten und hatte meinen Fuß hochgelegt.
Was ich für die Zeit nach der Hallux-valgus-OP zu Hause gebraucht habe
Für die erste Zeit zu Hause war es hilfreich, ein paar Dinge schon vorbereitet zu haben. Dazu gehörten zum Beispiel Pflaster, Desinfektionsmittel und alles, was ich für den Verbandswechsel gebraucht habe. Auch Kühlmöglichkeiten, bequeme Kleidung und kleine Alltagshilfen haben mir die ersten Wochen erleichtert. Natürlich hängt es immer davon ab, welche Vorgaben man nach der Operation bekommt und was wirklich benötigt wird. Meine komplette Liste mit allen Dingen, die mir nach meiner Hallux-valgus-OP geholfen haben und was ich im Nachhinein anders machen würde, findest du in meinem Beitrag: „Meine Hallux-valgus-OP Must-haves“. (kommt in den nächsten Tagen)
Die ersten Tage zu Hause nach der Hallux-valgus-OP
Als ich zuhause angekommen bin, standen überall Blumensträuße von meiner Familie. Nach der ganzen Aufregung vor der Operation war das einfach ein richtig schönes Gefühl. Wir haben erstmal meine Medikamente geholt, Kaffee getrunken und später gab es Pizza. Das war super schön.
In den ersten Tagen war fast immer jemand bei mir. Meine Mutter hat zum Beispiel gekocht und ich saß daneben und habe zugeschaut. Eigentlich hätte ich gerne geholfen, aber lange stehen war einfach noch nicht möglich. Das war schon eine Umstellung. Ich konnte zwar vieles alleine, aber alles dauerte unglaublich lange. Mal eben aufstehen und schnell etwas holen? Das gab es erstmal nicht mehr. Vor allem wenn der Schuh ausgezogen war, musste ich mir genau überlegen, ob ich wirklich alles habe. Denn wieder aufstehen bedeutete: Strumpf anziehen, Schiene richten, Entlastungsschuh anziehen und erst dann loslaufen. Gerade vor dem Schlafengehen habe ich deshalb immer kontrolliert, ob alles griffbereit liegt. Wasser, Handy, Medikamente – alles, was ich sonst einfach kurz holen würde.
Meine kleine Wohlfühlecke während der Heilung
Was mir in dieser Zeit extrem geholfen hat, war mein Balkon. Vor der OP hatte ich mir eine Balkontruhe gekauft, die auch als Sitzmöglichkeit genutzt werden kann. Zusammen mit Kissen konnte ich dort meinen Fuß hochlegen und trotzdem draußen sein. Später kam noch eine Liege dazu und gerade weil es plötzlich so warm wurde, war das wirklich Gold wert.
Ein kaltes Getränk + Liege + Sonne+ Buch = perfekt!
Alleine rausgehen war für mich auch nach mehreren Wochen noch schwierig. Aber so konnte ich trotzdem Sonne tanken und hatte nicht das Gefühl, nur in der Wohnung festzusitzen.
Schmerzen nach der Hallux-valgus-OP: Ganz anders als erwartet
Vor meiner Operation hatte ich vor allem vor einem Thema Angst: Schmerzen. Ich habe mir vorgestellt, dass mein Fuß extrem wehtut, ich kaum laufen kann und die ersten Wochen richtig hart werden. Am Ende kam es irgendwie anders. Die Schmerzen direkt am Fuß waren tatsächlich das kleinste Problem. Am Tag nach der Operation, als ich entlassen wurde, waren meine Schmerzen vielleicht bei einer 2 oder 3 von 10. Danach wurden sie sogar noch weniger. Ich hatte einmal eine Nacht, in der ich mit einem richtig starken Druckgefühl im Fuß aufgewacht bin, aber ansonsten hatte ich kaum Schmerzen im operierten Fuß.
Womit ich aber überhaupt nicht gerechnet habe, waren die anderen Beschwerden. Durch den Entlastungsschuh entstand ein Höhenunterschied zwischen beiden Beinen. Am Anfang habe ich das gar nicht so ernst genommen. Ich dachte mir: „Okay, die paar Wochen mit dem Schuh gehen schon irgendwie vorbei.“
Aber mein Körper war da anderer Meinung. Durch meine Skoliose, meinen Beckenschiefstand und die ungewohnte Belastung bekam ich erst starke Rücken,- Hüfte und Nackenschmerzen. Die Nacken- und Kopfschmerzen wurden immer mehr. Rückblickend hätte ich viel früher darauf achten sollen, dass mein anderer Schuh ungefähr die gleiche Höhe wie der Entlastungsschuh hat- vor allem die Hausschuhe, da ich diese doch am häufigsten an hatte.
Schmerzmittel nach meiner Hallux-valgus-OP
Nach der Operation bekam ich natürlich einen Medikamentenplan mit nach Hause. Ehrlich gesagt war ich erstmal überrascht, wie viel ich nehmen sollte. Vorgesehen waren mehrere Schmerztabletten über den ganzen Tag verteilt. Da ich aber kaum Schmerzen im Fuß hatte, habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass ich diese Menge gar nicht brauche. Die ersten Tage habe ich noch Schmerzmittel genommen, teilweise auch vorbeugend. Aber nach und nach konnte ich immer weiter reduzieren. Irgendwann habe ich gar nichts mehr wegen meinem Fuß genommen. Wenn ich später noch eine Tablette gebraucht habe, dann eher wegen meiner Hüfte, meinem Rücken oder meinen Kopfschmerzen. Natürlich ist das nur meine persönliche Erfahrung und Medikamente sollten immer so genommen werden, wie es mit den Ärzten abgesprochen ist. Ich dachte nur lieber den Magen schonen, als unnötig Tabletten einnehmen.
Thrombosespritzen nach der Hallux-valgus-OP
Nach der Operation gehörten auch die täglichen Thrombosespritzen zu meinem Alltag. Die erste Spritze bekam ich noch im Krankenhaus von einer Krankenschwester. Zu Hause hat in den ersten Tagen meine Familie übernommen, bis ich es dann selbst gemacht habe. Insgesamt musste ich 21 Tage lang Thrombosespritzen nehmen. Nach der letzten Spritze wurde bei meiner Hausärztin nochmal Blut abgenommen, um meine Werte zu kontrollieren und zu schauen, ob alles in Ordnung ist.
Schlafen und Hochlagern nach der Hallux-valgus-OP
Auch beim Schlafen hatte ich vorher mit mehr Problemen gerechnet. Ich dachte, dass ich vielleicht ständig wach werde oder durch die Heilung viel mehr Schlaf brauche. Überraschenderweise habe ich aber fast genauso geschlafen wie vorher. Geholfen hat mir mein verstellbarer Lattenrost. Dadurch konnte ich den Fuß nachts etwas höher lagern. Tagsüber lag mein Fuß meistens auf Kissen auf dem Sofa. Das Nervigste war eigentlich nicht das Schlafen selbst, sondern alles davor. Vor dem Hinlegen musste ich immer überlegen: Habe ich wirklich alles? Denn wenn der Schuh einmal ausgezogen war, konnte ich nicht einfach nochmal schnell aufstehen. Dann hieß es wieder Strumpf anziehen, Schiene richten, Schuh anziehen und los. Etwas, worüber ich vorher nicht nachgedacht habe.
Duschen nach der Hallux-valgus-OP
Eine Sache habe ich komplett unterschätzt: Duschen. Vorher klingt das so einfach. Man setzt sich auf einen Duschstuhl, passt auf den Fuß auf und fertig. In der Realität war es bei mir ein richtiges Projekt. Eine komplette Dusche war einfach mit so viel Vorbereitung verbunden. Wenn ich duschen wollte, mussten wir uns wirklich Zeit nehmen. Schuh, Schiene und Strumpf ausziehen, alles vorbereiten, auf den Duschstuhl setzen und die ganze Zeit darauf achten, dass der Fuß trocken bleibt. Am Anfang musste mein Fuß gehalten werden, weil ich es krafttechnisch gar nicht hinbekommen habe ihn die ganze Zeit hochzuheben (hatte vergessen einen Hocker zu kaufen). Besonders Haare waschen war dadurch ziemlich umständlich. Mittlerweile klappt es deutlich besser, aber gerade am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass etwas so Normales wie Duschen plötzlich so viel Planung braucht.
Laufen nach der Hallux-valgus-OP: Krücken, Rollator und Unsicherheit
Nach der Operation bekam ich Krücken, aber ich habe schnell gemerkt, dass diese für mich persönlich gar nicht so einfach waren. Durch meine Polyneuropathie habe ich sowieso Probleme mit meinem Gleichgewicht und meiner Koordination und genau dafür braucht man bei Krücken natürlich sehr viel Kontrolle. Zusätzlich haben mir die Hände durch die Belastung wehgetan. Deshalb habe ich zu Hause sehr viel meinen Rollator benutzt, den ich bereits wegen meiner neurologischen Erkrankung hatte. Nach der Hallux-OP war ich wirklich froh, ihn zu haben. Gerade die ersten zwei Wochen hatte ich noch Angst zu fallen oder irgendwo mit dem frisch operierten Fuß dagegenzukommen. Der Rollator hat mir einfach mehr Sicherheit gegeben und ich konnte dadurch wieder etwas selbstständiger sein.
Treppensteigen nach der Hallux-valgus-OP
Treppen waren am Anfang wirklich anstrengend. Die ersten Tage bin ich jede Stufe einzeln gegangen: Erst ein Fuß auf die Stufe und dann den anderen Fuß dazu. Alles andere hätte ich mir am Anfang gar nicht zugetraut. Nach ungefähr eineinhalb Wochen habe ich aber gemerkt, dass langsam wieder mehr Sicherheit kommt und ich konnte wieder einen Fuß auf die nächste Stufe setzen und danach den anderen weiterbewegen. Trotzdem habe ich mir Zeit gelassen, weil ich keinen Sturz riskieren wollte.
Probleme mit dem Entlastungsschuh und zusätzliche Schiene
Nach ungefähr zwei Wochen kam ein Problem dazu, mit dem ich vorher nicht gerechnet hatte. Der Entlastungsschuh fühlte sich für mich immer instabiler an und ich bin ständig nach außen weggeknickt. Zweimal sogar so stark, dass es richtig wehgetan hat. Da meine Sprunggelenke durch meine Polyneuropathie sowieso sehr instabil sind, war wahrscheinlich nicht nur der Schuh alleine das Problem. Ich wusste erstmal nicht genau, was ich machen soll, weil meine Hausärztin im Urlaub war und ich meinen Orthopäden nicht erreicht habe. Deshalb habe ich Kontakt mit dem Krankenhaus aufgenommen und war später im Sanitätshaus. Dort wurde mir erklärt, welche Möglichkeiten es gibt. Ein höherer und stabilerer Schuh wurde kurz angesprochen, allerdings hätte dieser wieder andere Nachteile gehabt. Am Ende habe ich mich für eine zusätzliche Schiene am Sprunggelenk entschieden, die ich aufgrund meiner Polyneuropathie eigentlich sowieso schon früher gebraucht hätte. Natürlich ist es etwas nerviger, weil ich jetzt noch ein Teil mehr an- und ausziehen muss, aber beim Laufen gibt mir die Schiene deutlich mehr Sicherheit.
Physiotherapie und Lymphdrainage nach der Hallux-valgus-OP
Eine Woche nach meiner Operation hatte ich meinen ersten Termin für Physiotherapie und Lymphdrainage. Gerade durch meine Vorerkrankung war ich froh, früh Unterstützung zu bekommen und wieder etwas Bewegung in den Fuß zu bringen. In der Physiotherapie habe ich erste vorsichtige Übungen gemacht und durch die Lymphdrainage wurde die Schwellung unterstützt. Nach ungefähr zwei Wochen wurde mein Fuß zusätzlich getapet, damit ich beim Laufen mehr Stabilität habe. Mit der Zeit kamen dann immer mehr kleine Fortschritte dazu. Ich konnte zum Beispiel wieder den Stepper im Sitzen benutzen und nach 2 Wochen auch vorsichtig auf meinem Ergometer Fahrrad fahren. Natürlich alles angepasst daran, was nach meiner Operation erlaubt war.
Übungen zu Hause nach der Hallux-valgus-OP
Neben der Physiotherapie waren auch kleine Übungen zu Hause ein wichtiger Teil meiner Heilung. Natürlich immer nur das, was nach der eigenen Operation erlaubt ist und mit den Ärzten oder der Physiotherapie abgesprochen wurde. Gerade in dieser Zeit habe ich aber gemerkt, wie schnell der Körper abbauen kann, wenn plötzlich so viel Bewegung im Alltag wegfällt.
Vor der Operation hatte ich oft zwischen 7.000 und 12.000 Schritte am Tag. Nach der OP waren es am Anfang teilweise nur wenige hundert Schritte. Auch wenn ich meine Übungen gemacht habe und versucht habe, mich regelmäßig zu bewegen, hat mein Körper trotzdem deutlich abgebaut.
Das hat mich tatsächlich überrascht. Dinge, die vorher selbstverständlich waren, haben plötzlich viel mehr Kraft gekostet. Ein Restaurantbesuch, bei dem ich eigentlich nur ein paar Schritte gelaufen bin und die meiste Zeit gesessen habe, hat gereicht, dass ich danach zwei Stunden liegen musste. Auch kleine Aufgaben im Haushalt oder auf dem Balkon haben sich plötzlich wie ein richtiges Training angefühlt.
Trotzdem war es mir wichtig, kleine Bewegungen in meinen Alltag einzubauen. Am Anfang waren es hauptsächlich meine Übungen aus der Physiotherapie. Später kamen langsam andere Dinge dazu, zum Beispiel Übungen im Sitzen, mein Sitz-Stepper oder vorsichtiges Fahrradfahren auf dem Ergometer.
Mir ging es nicht darum, möglichst schnell wieder alles zu können. Mein Körper musste heilen, aber gleichzeitig wollte ich ihm zeigen: Wir bleiben in Bewegung – nur eben angepasst an die aktuelle Situation.
Meine ersten kleinen Fortschritte im Alltag
Auch wenn vieles langsam ging, gab es immer wieder kleine Momente, auf die ich richtig stolz war. Ein paar Tage nach der OP bin ich das erste Mal kurz raus, um etwas einzukaufen – natürlich noch nicht alleine und mit Unterstützung. Danach habe ich meine Großeltern besucht, die nur ein paar Häuser weiter wohnen. Später stand ich sogar wieder in der Küche und habe gebacken, mit meinem Rollator neben mir. Für andere klingt das vielleicht nach Kleinigkeiten, aber nach einer Operation fühlen sich genau diese Dinge plötzlich riesig an. Jeder kleine Schritt bringt ein Stück Normalität zurück.
Die psychische Seite nach der Hallux-valgus-OP
Neben der körperlichen Heilung spielt auch der Kopf eine große Rolle. Ich wusste natürlich vorher, dass ich einige Wochen eingeschränkt sein werde. Ich habe mich vorbereitet, mir Beschäftigungen überlegt und versucht, mir die Zeit so angenehm wie möglich zu machen.
Trotzdem ist es nochmal etwas anderes, wenn man plötzlich wirklich in dieser Situation ist. Gerade am Anfang war fast immer jemand bei mir. Ich hatte unglaublich viel Unterstützung und dafür bin ich sehr dankbar.
Gleichzeitig ist es ungewohnt, wenn man plötzlich bei vielen Dingen auf Hilfe angewiesen ist. Nicht einfach alleine rausgehen können, nicht spontan etwas erledigen können und die meiste Zeit zu Hause zu verbringen, war für mich schon eine psychische Belastung.
Vor der Operation bestand mein Alltag aus Arbeit, Terminen, Haushalt, Bewegung und vielen kleinen Aufgaben. Plötzlich fällt vieles davon weg und der komplette Tagesablauf verändert sich.
Obwohl ich eigentlich genug Dinge gehabt hätte, die ich machen könnte, fehlte mir am Anfang trotzdem die Motivation. Zum Glück hatte ich meinen Blog und Social Media. Dadurch konnte ich meinen Heilungsverlauf festhalten, Videos schneiden und hatte weiterhin eine Aufgabe.
Erst nach ungefähr vier Wochen konnte ich die Ruhe richtig genießen. Ich musste erst lernen, dass diese Zeit nicht bedeutet, nichts zu schaffen. Mein Körper hatte einfach gerade eine andere Aufgabe: heilen.
Wie es weiter geht, erfährt ihr im nächsten Beitrag. Tragt euch gerne in den Newsletter ein und folgt mir auf SocialMedia um nichts zu verpassen 🙂
eure Samira









