Tagebuch

Herzlich Willkommen auf „fühl mit Herz“

Hallo ihr Lieben,

herzlich Willkommen auf meinem Blog „fühl mit Herz“.
Es freut mich wirklich sehr, dass ihr auf meinen Blog geklickt und Interesse habt, zu schauen was es hier alles so zum Entdecken gibt.
Ehrlich gesagt habe ich meinen allerersten Blogeintrag, diesen hier, immer wieder gelöscht und wieder von vorne geschrieben.
Ich habe mir mehrere Formulierungen überlegt. Überlegt was ich schreiben möchte. Überlegt was sich denn am besten anhört. Und was ist am Ende geblieben?
Nur eine leere Seite.
Deshalb habe ich beschlossen, ohne große Überlegungen einfach aus dem Bauch heraus, diesen Eintrag zu schreiben und euch in meine Welt mitzunehmen.

Es gibt einfach so vieles, das ich euch erzählen kann. So vieles, das ich euch auch erzählen möchte.
Nur mit was fange ich denn an?
Bis vor wenigen Wochen konnte ich mir nicht einmal vorstellen, dass ich heute an meinem Laptop sitze und an einem Blog schreibe.
Also… ich sitze nun auf meinem Bett und schreibe meine Gedanken und Überlegungen, die sich sonst in meinen Tagebüchern sammeln.
Seit ungefähr 14 Jahren werden leere Notizbücher mit all meinen Gedanken, meinen Erlebnissen, meinen Erfahrungen, meinen Wünschen und Ängsten gefüllt. Und nun bin ich bereit, diese mit euch zu teilen.
Es spielt keine Rolle in welcher gesundheitlichen Verfassung sich jeder Einzelne von uns befindet.
Denn letzend Endes entscheidet jeder selbst, wie gesund oder krank er ist.

Lange, ich kann gar nicht sagen wie viele Jahre, habe ich mich über meine Krankheiten definiert.
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, was ich auf die Frage „wer bist du“, geantwortet habe, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
Hat mich jemand gefragt, wer ich bin, habe ich geantwortet “ Ich bin die Samira, 80 % schwerbehindert. Ich laufe komisch und kann mir nicht gut Sachen merken.“ Mein Leben bestand nur noch aus diesen Krankheiten.
Die ganze Aufmerksamkeit, der ganze Mittelpunkt war, wie krank ich bin.
Und sobald der Mittelpunkt nur noch auf das gerichtet ist, gibt es leider auch für die Menschen um einen herum, kaum etwas Anderes mehr.
Im laufe der Jahre habe ich es geschafft mich nicht mehr mit meinem Schicksal zu definieren.
Wir sind mehr als nur diese eine Krankheit. Wir sind Menschen voller Hoffnungen und Träume. Voller Liebe und Zuversicht.

Ich nehme euch nun auf eine Reise mit, auf der ihr sehen könnt, wie wunderschön jeder einzelne Moment in unserem Leben ist.